Gesellschaftsspiele lenken vom Nachdenken ab

Pandoras

Pandoras

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Eine Sache, die mir in der Klinik viel geholfen hat mich abzulenken waren Gesellschaftsspiele - wie z.B. Mensch ärgere dich nicht oder Kartenspiele. Da gibts ja vieles.
Besonders Spaß macht mir Mensch ärgere dich nicht. Mein Lieblingsspiel - einfach verständlich und man kann es echt stundenlang spielen.

Und man kann dadurch auch mit anderen zusammen in einer kleinen Gruppe oder zu zweit oder zu dritt spielen.... das hat den Vorteil, man ist mit anderen zusammen. Es ist auch ein sozialer Aspekt - vor allen Dingen wesentlich besser als Computerspiele, meine Meinung. Durch PC-Spiele vereinsamt man zu schnell. Deswegen bevorzuge ich lieber mal UNO oder sowas in der Richtung.
Das war immer schön abends in der Klinik, mit ein paar Leuten haben wir immer gespielt und selbst eine Pflegeschwester war öfters mal mit dabei - so klasse

Es kann ein schönes Hobby werden, wenn man mal mit Bekannten oder wenn man Freunde hat - so einen Spieleabend macht. Es lenkt vom vielen Nachdenken ab und man ist ja dann auf das Spiel konzentriert.

Liebe Grüße
Pandoras

27.05.2012 19:20 • #1


Mucci

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Da kann ich Dir nur voll und ganz recht geben, Pandoras.
Wir spielen auch total gerne Gesellschaftsspiele. Auch die Kinder.
Finde ich auch viel besser wie TV oder PC oder so.

Mein Sohn hat auch einige "Lern-Gesellschafts-Spiele", die total Viel Spaß machen und er
dabei noch lernt, zb mit Geld um zu gehen. Mathematik, Räumliche vorstellung usw.
Eben was kniffliges zum nach denken.
Kann ich also nur befürworten.

27.06.2012 08:44 • #2


Pandoras

Pandoras


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Hallo liebe Mucci,

genau, das ist schön! Das mein ich nämlich. Da kann man vieles trainieren. Und eben das allerwiichtigste, man ist mit Menschen zusammen, also das soziale wird gefördert.
Find ich schön, dass es Deinem Sohn soviel Spaß macht!!

Gerade bei Jugendlichen finde ich es besonders wichtig - anstatt Ballerspiele am PC oder ähnliches - mehr mit anderen zu machen. Durch diese PC-Spiele vereinsamt man auch auf Dauer.

29.06.2012 22:55 • #3


Mucci

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Da bin ich ganz Deiner Meinung, Pandoras.
Bei uns ist an 1.Stelle immer raus an die frische Luft angesagt.
Bewegung macht wenigstens schön müde :)

02.07.2012 19:29 • #4


Sanni

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Wir haben schon immer sehr gerne Gesellschaftsspiele gespielt,
Erst überwiegend mit den Kindern und als sie dann größer waren und nur noch wenig Lust dazu hatten, mit mehreren Freunden.
Dann mussten wir es leider einstellen, da mein Mann häufig ein schlechter Verlierer war und ich ihn mit Absicht verlieren ließ, nach seiner Meinung .
Freunde setzten sich schon zwischen uns, wenn wir UNO spielten.
War trotzdem immer lustig!!! Für mich und unsere Freunde!

02.07.2012 22:53 • #5


Mucci

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Das ist ja nicht so schön, Sanni.
Aber "Spielverderber" gibt es leider immer wieder.
Bzw die, die NIE verlieren können.
Dabei ist es doch nur ein Spiel. MÄNNER!!!

03.07.2012 07:50 • #6


Martina

Martina

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In der Familie haben wir auch immer sehr viel gespielt. Mit meinen Eltern, meinem Bruder mit Familie.... die Runde wurde immer größer und eigentlich war es schön. Mein Ex-Mann war ein seeeehr schlechter Verlierer, es endete häufig wegen ihm im Streit. Seit dem spiele ich überhaupt nicht mehr, er hat es mir durchtrieben!

03.07.2012 08:34 • #7


Mucci

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Das kann ich gut verstehen Martina.
Durch meinen Ex-Mann gehe ich zum Beispiel nicht mehr gerne raus, also auf Feiern/Party´s.
Und wenn, dann nur in Begleitung meines Lebensgefährten.

Wieso Männer so was tuen müssen, weiß ich auch nicht.

03.07.2012 08:51 • #8


Martina

Martina

1979
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Es sind ja nicht alle Männer so, Mucci - nur ein paar einzelne, besonders gelungene Exemplare .

Mit meinem jetzigen Mann gäbe es in diese Richtung niemals Schwierigkeiten. Wenn er ähnlich gepolt wäre, wäre er nicht mein Mann!
Aber spielen mag ich trotzdem nicht mehr. Mein Mann würde mir gerne Schach beibringen - das interessiert mich nicht die Bohne. Ausserdem hätte ich heute dazu keine Konzentration mehr.

03.07.2012 09:01 • #9


Mucci

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Das stimmt, Martina.
Meiner ist auch garnicht so.
Nur muss man immer erstmal auf die Nase fallen, bis man weiß was gut ist.

03.07.2012 09:20 • #10


Pandoras

Pandoras


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Hehe Martina es gibt durchaus "gelungene" Exemplare von Männern *lach. Aber Schach wäre auch nichts für mich, glaube ich. Das wäre mir zu kompliziert. Schade ist es auch, dass es Dir so vermiest wurde Martina
Vielleicht findest Du ja bald wieder Spaß daran. Gerade mit der Familie macht es auch richtig Freude.
So ein Spieleabend z.B. im Kreise der Familie schweißt auch zusammen und man erlebt etwas zusammen.
Allerdings bleibe ich auch viel lieber bei den recht einfach-verständlichen Spielen. Da ich manchmal bestimmte Vorgänge sehr schlecht logisch verstehe und ständig nachfragen müsste. Da habe ich schonmal Verständnisprobleme. Zumal es allerdings auch ein Anreiz zum Nachdenken ist und um die grauen Zellen in Schwung zu bringen, sich dort manchen Herausforderungen zu stellen.

04.07.2012 22:36 • #11


LightYagami

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Gibt es aktuell noch User hier, die Gesellschaftsspiele lieben?

Mein Lebenspartner und ich sind begeisterte Spieler. Besonders was kompliziertere und langwierigere Spiele angeht. So Mensch-Ärgere-Dich-nicht ist nicht unseres. Dafür "Pandemie" - wofür man erstmal ein halbes Studium absolvieren muss, was aber mal ausnahmsweise ein Coop-Spiel ist, also man spielt zusammen "gegen das Spiel".

17.03.2016 05:45 • #12


Regit

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Wir haben ebenfalls viele Gesellschaftsspiele in der Klinik durchprobiert.
Bei Mensch ärger dich nicht haben die anderen iwann aufgegeben, weil ich immer gewonnen hatte
Kartenspiele wie MauMau oder ein Brettspiel namens Sagaland (was eigtl für Kinder ist :P)
Was aber den Leuten am meisten Spaß gemacht hat, war Werwolf!
Ich hatte es nach dem ersten Mal gehasst. Man setzt sich mit min. 8 Leuten hin und jeder kriegt verdeckt eine Karte, die nur er oder sie wissen darf. Einer davon ist ein Werwolf und der Rest Bauern. Es fängt damit an, dass der Ezähler eine Nacht ankündigt und alle schließen ihre Augen, dabei ist es wichtig dass die Leute alle mit den Fingern am Tisch klopfen, solange die Nacht dauert. Dann fordert der Erzählen den Werwolf dazu auf seine Augen zu öffnen und sich ein Opfer auszuwählen. Dieser Bauer ist somit aus dem Spiel raus und der Tag bricht an. Dann geht eine Diskussion los, wer der Werwolf ist. Auch der Werwolf darf mitdiskutieren. Am Ende des Tages wird abgestimmt wer aus dem Spiel ausscheidet. War es der Werwolf haben die Bauern gewonnen. War es ein Bauer, hatte er Pech und es bricht eine neue Nacht an usw..

Das ist ein sehr geselliges Spiel, bei dem man auf seine Mitmenschen ganz genau achten muss. Man muss beeinflussen, lügen, manipulieren..
Deshalb habe ich das Spiel gehasst... Man muss dies ja aber nicht so eng sehen!

18.03.2016 12:24 • #13


LightYagami

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@Regit - ich verstehe das Spiel, es wäre aber auch nichts für mich. Zuviel psychologische Schiene...

Da sumpfe ich lieber in tiefen Gedankengängen mit denen ich meinen nächsten Spielzug plane ^^

19.03.2016 19:14 • #14


Trefusis

Trefusis

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Ich mag ebenfalls Gesellschaftsspiele! Da ich aber niemanden zum mitspielen habe, beschränkt sich der Gebrauch von Karten- und Brettspielen auf zwei Male im Jahr, wenn ich meine (spielbegeisterten) Freunde treffe.
Klar, hier und da (auch in meinem Wohnort) gibts Ludotheken und "Vereine", bei denen sich Leute zum Spielen treffen. Könnte ich bei Bedarf doch auch mal ausprobieren. Momentan wäre aber auch die Zeit schlicht nicht dafür da.

Warum ich aber nicht nein sage zu solchen Spielen liegt daran, dass - mit den richtigen Leuten gespielt - eine Menge Spass mit drin ist. Man verbringt auf eine tolle Art Zeit miteinander und lenkt sich evtl. erfolgreich von Alltagssorgen ab. Und man trainiert dabei sich selbst, etwa im strategischen Denken, usw. Es ist auch toll, wenn man dabei Rollen annimmt oder sich versetzt fühlt in eine andere Gegend, Welt oder Zeit.

Besonders folgende Brett- und Kartenspiele mag ich gerne...

- Schach (das wohl klassischste Spiel, das ich mag. Müsste eigentlich mal wieder damit beginnen, um nicht aus der Übung zu kommen)
- Das verrückte Labyrinth (Kindheitsklassiker, auch sonst spassig)
- Cards against Humanity (eher ein Kartenspiel für Erwachsene, ist aber aufgrund des Kombinations- und Improvisationselements sehr unterhaltsam!)
- Ja, Herr und Meister (ein Kartenspiel, bei dem es ums Erdenken von Ausreden bzw. Geschichten mittels Karten geht)
- Tabu
- Outburst
- Concept (Begriffe, Filmtitel usw. sollen über eine Auswahl von Symbolen erraten werden)
- Skip-Bo (habs in der Zwischenzeit sicher wieder verlernt, erinnere mich aber gut an Zeiten, in denen ich das regelmässig und gern spielte)
- Spiele wie "Activity" und "Cranium" (einfach Spiele für ganze Gruppen, bei denen Mitspieler diverse Aufgaben erfüllen oder Dinge darstellen müssen)
- Haste Worte (fallen einem zu einem Begriff wie "Planeten" oder "Tiere im Meer" mehr Begriffe ein als den anderen? Darum geht es hier)

Gesellschaftsspiele, die über PC oder Konsolen gespielt werden, zähl ich bewusst nicht auf, da dieser Thread sich wohl eher mit "analogen" Spielen befasst, auch wenn es auch hier gute Beispiele gibt (z.B. "Buzz", "Quiplash", "Drawful" oder "Keep talking and nobody explodes" ).

26.03.2016 16:29 • #15




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