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Falsche Entscheidungen

Mmiiaa

Mmiiaa

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Hi, geht es hier irgendjemand genauso ?
Ich würde nur gerne mal das Gefühl haben verstanden zu werden.
Ich bin 37 und habe das Gefühl nur falsche Entscheidungen getroffen zu haben. Die Zeit tickt und bisher war mein Leben eine Abfolge von persönlichen Versagen. Ich habe das Gefühl niemals irgendwie oder irgendwo wirklich anzukommen nicht zu letzt weil ich IMMER NOCH NICHT weiß wo eigentlich. Ich weiß nicht was mich glücklich macht und suche mit jedem Jahr das ins Land geht verbissener.
Jetzt muss ich eine Entscheidung treffen die mich zerreist. Ich hatte eine Fehlgeburt dannach hat mein Freund mir offenbart das er eigentlich doch kein Kind mit mir haben möchte und ab jetzt alles daran setzen wird, dass sowas nicht nochmal passiert .
Ich muss mich entscheiden entweder er und nie Mama werden oder ich verlasse ,ihn. Aber wie hoch ist schon die Chance das ich bis ich wirklich keine Kinder mehr bekommen kann noch einen Patner finde der dazu noch bereit wäre?
Soll ich es besser Aufgeben? Ich habe Angst wieder eine falsche Entscheidung zu treffen. Das Dilemma zerreißt mich.

20.11.2022 23:31 • x 4 #1


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Uerdinger

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Erstmal eine Schnellantwort zur späten Stunde. Meine Frau hat mit 42 ihr erstes Kind bekommen, gesund.
Du hast also noch ca. 5 Jahre.....
Ich glaube, man könnte noch Partner finden, die dazu bereit sind.
Herzlich willkommen im Forum....

20.11.2022 23:54 • x 2 #2



Hallo Mmiiaa,

Falsche Entscheidungen

x 3#3


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Ziva

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Hallo du,

puh, erstmal möchte ich dir schreiben.. es tut mir sehr leid, dass du eine Fehlgeburt hattest. Es hinterlässt ein Loch, das sich kaum wieder schließen lässt und der Gedankenkreisel, der damit einhergeht, ist riesengroß, nicht? Trauer, Hilflosigkeit, Schmerz, Sorgen.. um nur ein paar Dinge zu nennen, die ich damit verbinde. Ich lasse dir eine herzliche Umarmung hier, Trost und Stärke.


Ich frage mich allerdings auch, möchtest du wirklich mit einem Mann zusammensein, der das hier sagt:

Zitat von Mmiiaa:
mein Freund mir offenbart das er eigentlich doch kein Kind mit mir haben möchte und ab jetzt alles daran setzen wird, dass sowas nicht nochmal passiert .


Sorry, wenn ich dir hier zu Nahe trete oder eine Grenze überschreite, allerdings bin ich der Meinung, dass das einfach überhaupt nicht geht. Was ist denn das bitte für eine Aussage? Von deinem Freund, der dich liebt.. mir scheint es eher so, als hat er überhaupt gar keine Gefühle. Also ich möchte von meinem Mann so etwas nicht hören, schon gar nicht in solch einer Situation.. Da habe ich echt keine Worte für.

Du schreibst, dass du bisher in deinem Leben nur falsche Entscheidungen getroffen hast. Bist du dir sicher? Darf ich fragen, ob du dir ein Kind wünschst, weil du glaubst, es wäre eine richtige Entscheidung? Was sind für dich falsche Entscheidungen?

Weißt du, .. ich habe auch sehr lange das Gefühl gehabt, keinen Platz im Leben für mich zu finden.
Ständig war irgendwo ein Wandel, immer wieder passierten Dinge, die mich aus etwas herausgerissen haben und ich das Gefühl nicht los wurde, dass ich immer wieder von vorn anfangen muss. Mit der Zeit habe ich für mich gelernt, dass es gar nicht darum geht, irgendwo anzukommen - denn das würde für mich auch bedeuten, dass irgendetwas endet. Ich glaube vielmehr es geht darum herauszufinden, wer du auf deinem Weg wirst.

Ich wünsche dir alles Liebe,
Ziva*

21.11.2022 11:32 • x 4 #3


Mmiiaa

Mmiiaa

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Liebe Ziva,
erst einmal auch an dich eine herzliche Umgebung ( in deinen Worten habe ich gemeint herraus zu hören, dass auch du diese Leidvolle Erfahrung machen musstest)
Danke für deine Lieben und erlichen Worte, du haste vollkommen Recht, eigentlich möchte ich mein Leben nicht mit einem Mann verbringen der so denkt, leider hat er mir das gerade wärend der Schwangerschaft ganz anderst verkauft, so dass es mir unheimlich schwer fällt, zu Akzeptieren dass das jetzt seine abschließende Meinung ist. Aber ich denke, ja so weh es auch tut ich muss einen Schlussstich ziehen. Und genau da sind wir bei den Entscheidungen ich habe gerade bei Partnern kein gutes Händchen was nicht zuletzt daran liegt das ich aufgrund meiner Depressionen alleine sein nicht ertragen kann, da dann sofort das Karusell los geht. Das ist keine Basis für eine Beziehung, das ist mir klar ich habe aber einfach noch keine Lösung für dieses Problem gefunden.
Der einzige Mann der mir je wirklich was bedeutet hat, dem habe ich vor den Kopf gestoßen, heute weiß ich das dass ein Fehler war.
Zum Kind bekommen, ja da hast du recht, irgendwie habe ich das Gefühl ich könn

21.11.2022 12:24 • x 1 #4


Mmiiaa

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Weiter ..könnte mit einem Kind endlich Erwachsenen werden, verantwortung übernehmen und vor allem mich kümmern.
Beim Schreiben fällt mir gerade auf wie egoistisch viele meiner Gründe sind, aber eigentlich will ich einfach das was warscheinlich alle Menschen wollen. Zufriedenheit und dazu gehört für mich eine Familie.

21.11.2022 12:28 • x 3 #5


Mmiiaa

Mmiiaa

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Darf ich dich fragen wie du zu deinem Frieden gefunden hast? Du schreibst wie jemand der gelernt hat zu Akzeptieren, das ist eine Leistung. Wie schafft man das ?

21.11.2022 12:30 • x 1 #6


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Bifi

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Hm ok. Also Entscheidungen zu treffen sollte eigtl. erstmal nicht das Problem sein. Und eine falsche Entscheidung bringt ja (im Optimalfall) auch einen Lerneffekt mit sich. Insofern verstehe ich deine Ängste nicht so ganz. Wenn du dich davor fürchtest eine falsche Entscheidung zu treffen, solltest du dich im gleichen Atemzug fragen wer in diesem Moment für dich diese Entscheidung treffen soll, wenn nicht du?

Gar keine Entscheidung zu treffen ist meiner Meinung nach das größte Übel. Denn dann gibt man das einzige bischen was man kontrollieren kann (seine eigenen Gedanken u. Entscheidungen) in fremde Hände. Und dann ist es wirklich nur noch purer Zufall ob die Entscheidung gut oder schlecht für dich war. Stichwort Eigenverantwortung.

21.11.2022 14:12 • x 2 #7


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Ziva

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Hey du,
auch lieben Dank an dich für deine mitfühlenden Worte.

Ich kann sehr gut verstehen, dass es dir schwerfällt, seine Worte zu akzeptieren. Es soll ja Menschen geben, die nette Dinge zwar sagen, aber diese in Wahrheit gar nicht so meinen. So verstehe ich das hier mit deinem Partner - vielleicht hat er gesagt, dass er sich freut, weil es ja eh keinen anderen Ausweg mehr gab und eben auch, um dich nicht zu verletzen. Und nun im Nachhinein, mit der für uns schlimmsten Nachricht überhaupt, fällt ihm ein Stein vom Herzen und er platzt mit der Wahrheit heraus - ohne dabei aber an dich zu denken. Denn so wie ich dich hier lese, glaube ich schon, dass du dich aufs Baby gefreut hast. Auf eine Familie. Auf einen möglichen Weg im Leben.

Ich kann mir vorstellen, dass es gut für dich wäre, erstmal eine kleine Pause einzulegen. Darüber nachzudenken, was du vom Leben möchtest oder was du dir von dir und für dich wünschst. Du schreibst, du weißt nicht, was du gern machst. Gibt es denn Dinge, die dich interessieren oder die du mal gern gemacht hast oder gibt es etwas, das du unbedingt mal ausprobieren möchtest? Hast du eine Arbeit, die dir gefällt, gibt es dort oder auch in deinem Umfeld Menschen, mit denen du gut auskommst... Ich überlege gerade, ob es sinnvoll ist zu glauben, dass ein Kind dir die volle Erfüllung schenken kann, die du scheinbar suchst. Lassen wir das doch einfach mal dahingestellt.

Ich lese auch, dass dir Alleinsein schwer fällt.
Wovor hast du da Angst? Dass Gedanken auf dich zukommen, die nicht kommen sollen? Oder dass du nicht weißt, was du mit dir anfangen könntest? Ich weiß, dass die Depression das nicht gerade leichter macht. Aber überleg doch mal ins Positive - könnte es nicht durchaus sein, dass du anfängst, das Alleinsein zu genießen? Alle Entscheidungen liegen nur bei dir, du hast die totale Kontrolle für dich und musst z. B. auch auf niemanden Rücksicht nehmen. Alleinsein kann man lernen und es ist etwas ganz anderes, als z. B. einsam zu sein.

Sicher wird es Männer geben, die mit dir - auch jetzt noch und auch noch in 1 oder 2 Jahren den Schritt wagen möchten, eine Familie mit dir zu gründen. Ich würde den Fokus vielleicht einfach mal versuchen etwas zu drehen und dabei nicht nur ganz stark auf die gewünschte Familie zu schauen, sondern auch darauf, was du für dich willst. Wenn das in erster Linie eben doch das Baby ist, dann ist das natürlich okay. Ein Baby bedeutet aber eben auch Verantwortung und ja, es ist eine Entscheidung fürs Leben.

Ich möchte dich nicht davon abhalten, ein Baby zu bekommen. Es ist halt schwer, die richtigen Worte zu finden.
Ich möchte dich eigentlich nur daran erinnern, dass du jetzt in einer Situation bist, in der es gilt, sich um dich selbst zu kümmern. Jetzt grade bist du einfach wichtig.

Hast du vielleicht einen Therapeuten an deiner Seite, mit dem du über all das, was du hier schreibst, sprechen kannst?

Zitat von Mmiiaa:
Darf ich dich fragen wie du zu deinem Frieden gefunden hast? Du schreibst wie jemand der gelernt hat zu Akzeptieren, das ist eine Leistung. Wie schafft man das ?


Mhn, ... ich glaube nicht, dass ich meinen Frieden gefunden habe.
Das ist so... ganz plötzlich ist alles anders. Auf einmal steht die Welt still. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, über die man sich noch nie Gedanken gemacht hat. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, die man nicht treffen will. Diese große Leere lässt einen nicht klar denken. Da ist einfach alles zu viel. Da gibt es diesen ätzenden Satz Das Leben geht weiter! - der einfach mega furchtbar ist, weil der überhaupt nicht hilfreich ist. Irgendwie - es braucht Menschen, die keine Angst davor haben, mit dir darüber zu sprechen. Die sich deine Sorgen anhören, deine Ängste, die dir eine Schulter leihen oder auch einfach mal nur neben dir sitzen. Klar geht das Leben weiter und es bleibt nicht einfach stehen, nur weil es für mich stehen bleibt. Aber das ist nicht das, was wir brauchen.

Ich habe duzende Gespräche mit meinem Therapeuten geführt... Man kann das nicht vergessen. Man kann nur irgendwie versuchen, damit umzugehen.

21.11.2022 14:16 • x 3 #8


Mmiiaa

Mmiiaa

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Liebe Ziva,
ich denke da hast du recht als es so war hat einfach nichtmehr anders handeln können wenn gleich die Umstände nicht gerade ein Zufall waren...
Danke für dein Mitgefühl und das du dir die Zeit nimmst.
Meine Ängste hattest du angesprochen, die Ängste sind allgegenwärtig und vor allem unberechenbar dh der Tag kann eigentlich ok sein und dann plötzlich schieben sich die dunkelsten und schlimmsten Gedanken im meinen Kopf. Häufig geht es um Verlust und Versagen, ich gebe mein Bestes mich nicht rein zu steigern ( Sport, Netflixen ) aber egal was ich versuche nichts hilft in diesen Momenten. Das schlimmste ist das die Dunkeln Momente mir die Freunde nimmt und mir alles was mir mal Spaß gemacht hat keine Freude mehr macht.
Darf ich dich was Fragen ( wenn es dir zu persönlich sag es ruhig )
Deine Worte über Verlust haben mir eine Gänsehaut bescherrt, Hast du in deiner Patnerschaft Unterstützung bekommen ?

21.11.2022 22:02 • #9


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Ziva

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Liebe Mmiiaa,
darf ich fragen, wie du das hier meinst:

Zitat von Mmiiaa:
wenn gleich die Umstände nicht gerade ein Zufall waren...


Ich nehme mir gern die Zeit für hier. Das tust du ja auch. Ich finde es schön, wenn man sich gegenseitig etwas helfen kann.

Ich kenne das auch recht gut, diese Phasen, wenn es mehr bergab geht und die Gedanken grauer sind. Deswegen fragte ich, ob du einen Therapeuten an deiner Seite hast, mit dem du sprechen kannst. Vielleicht wäre aber auch ein Aufenthalt in einer Klinik etwas für dich - um Wege finden zu können, mit der Depression besser umgehen zu können. Dir und mir ist ja nicht geholfen, wenn wir das alles alleine mit uns ausmachen. Da braucht es einfach fachliche Hilfe und es ist nicht schlimm, diese anzunehmen. Ganz im Gegenteil.

Sich von den schlechten Gedanken versuchen abzulenken, ist schon eine gute Idee. Aber ich weiß auch, dass das nicht immer klappt und oft nicht einfach ist. Ich hatte bis zum April diesen Jahres z. B. ein Kleingewerbe, habe aber ein Jahr schon nichts mehr dafür gemacht. Habe Aufträge erst gar nicht mehr angenommen.. usw. So saß ich früher vor einem weißen Blatt Papier und die Ideen wirbelten mir nur so um den Kopf herum, während ich heute dieses leere weiße Blatt anstarre und es am liebsten zernknüllen möchte, weil ich das Gefühl für mich habe, eh nichts zustande zu bringen, was im besten Falle auch noch mir gefällt. Ich bin da sehr kritisch. Die Depression und auch das Funktionieren müssen in meinem Alltag, hat mir die Freude, die Vertrautheit und auch einfach die Kraft genommen, mich mit dem Kreativsein zu beschäftigen oder eben überhaupt etwas für mich zu tun. Mit Depressionen zu leben und trotzdem noch den Alltag so zu gestalten, dass der Rest der Familie denkt, es ginge dir gut, ist schon eine Leistung.

Mhn, mein Partner hat mich damals schon gestützt - wir uns beide. Ich glaube aber, mein Mann hat das alles besser verkraftet und hinter sich lassen können, als ich es jemals könnte. Wir sind mit unseren Gefühlen nicht immer auf einer Linie. Wenn er aber heute z. B. sieht, dass ich mir Erinnerungen anschaue, die mit der Fehlgeburt einhergehen, dann nimmt er mich ohne zu zögern in den Arm und bleibt bei mir. Und ich glaube er tut das, weil es ihm auch noch weh tut, aber auch, weil er nicht möchte, dass ich in diesem Moment (in dem er da sein kann) mit meinen Gefühlen und Gedanken alleine bin.

21.11.2022 22:43 • x 3 #10


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Wolkenlos

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Zitat von Mmiiaa:
Jetzt muss ich eine Entscheidung treffen die mich zerreist. Ich hatte eine Fehlgeburt dannach hat mein Freund mir offenbart das er eigentlich doch kein Kind mit mir haben möchte und ab jetzt alles daran setzen wird, dass sowas nicht nochmal passiert .
Ich muss mich entscheiden entweder er und nie Mama werden oder ich verlasse ,ihn. Aber wie hoch ist schon die Chance das ich bis ich wirklich keine Kinder mehr bekommen kann noch einen Patner finde der dazu noch bereit wäre?
Soll ich es besser Aufgeben? Ich habe Angst wieder eine falsche Entscheidung zu treffen. Das Dilemma zerreißt mich.

Hallo Mmiiaa,

herzlich willkommen im Forum.

Dein Beitrag liest sich sehr traurig und total verzweifelt. Wie es in der Beziehung mit deinem Freund ist,das

weiß ich natürlich nicht, das weist nur du am besten. Aber ich möchte dir gerne schreiben, das seine Aussage für

mich persönlich das allerletzte wäre.Eiskalt und völlig herzlos, verletzend. Nach solch einer Äusserung von ihm solltest du nicht lange überlegen. Wer einer Frau solche Worte um die Ohren wirft, ihr, in dem Fall dich so sehr verletzt,der kann gehen. Mit 37 und auch im weiteren Alter kannst du immer noch Kinder bekommen.Aber dann sollte es auch mit einem Mann sein ,der dich aufrichtig liebt. Würde dein Freund dich lieben, würde er dich nicht so verletzen.Gib nicht auf, nicht wegen solch eines Menschens. Bedenke, was du später vielleicht bereuen könntest, wenn du wegen ihm deinen Kinderwunsch aufgibst. Es tut mir so leid, das du eine Fehlgeburt hattest, darunter so sehr leidest und dann nicht einmal Halt und Unterstützung bei deinem Freund findest, sondern das Gegenteil.



Trigger

Weist du, auch ich und mein Mann haben vier Kinder verloren. Da wir auf normalen Weg keine Kinder
bekommen konnten, versuchten wir es auf den medizinschen Weg. Aber leider...drei Jungen und ein
Mädchen ...es sollte nicht sein. Heute haben wir nur noch die Ultraschallbilder unserer Sternenkinder.




Natürlich habe ich dieses Trauma mehrmals in Therapien versucht aufzuarbeiten.

Aber die Narben werden immer bleiben.



Wenn es dein Wunsch ist Mutter zu werden, lass dir diesen Wunsch nicht nehmen.

Aber weist du, mit den Mann den du nun an deiner Seite hast, mit dem sollte gar keine Frau Kinder haben wollen.

Ich denke nicht, das wenn du dich von ihm trennst, das du eine falsche Entscheidung triffst.



Zitat von Ziva:
Mhn, ... ich glaube nicht, dass ich meinen Frieden gefunden habe.
Das ist so... ganz plötzlich ist alles anders. Auf einmal steht die Welt still. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, über die man sich noch nie Gedanken gemacht hat. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, die man nicht treffen will. Diese große Leere lässt einen nicht klar denken. Da ist einfach alles zu viel. Da gibt es diesen ätzenden Satz Das Leben geht weiter! - der einfach mega furchtbar ist, weil der überhaupt nicht hilfreich ist. Irgendwie - es braucht Menschen, die keine Angst davor haben, mit dir darüber zu sprechen. Die sich deine Sorgen anhören, deine Ängste, die dir eine Schulter leihen oder auch einfach mal nur neben dir sitzen. Klar geht das Leben weiter und es bleibt nicht einfach stehen, nur weil es für mich stehen bleibt. Aber das ist nicht das, was wir brauchen.

Ich habe duzende Gespräche mit meinem Therapeuten geführt... Man kann das nicht vergessen. Man kann nur irgendwie versuchen, damit umzugehen.

Liebe Ziva,

du hast so Recht mit alledem was du geschrieben hast.

Die Narben, die Wunden, dieses Ohnmachtgefühl werden niemals vergehen.



Lg. euch beiden .

22.11.2022 19:47 • x 3 #11


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Ziva

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Liebe @Wolkenlos
eine herzliche Umarmung für dich...

22.11.2022 22:18 • x 1 #12



Hallo Mmiiaa,

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Wolkenlos

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Liebe @Ziva ,
dankeschön das ist lieb von dir,sende dir eine liebe Umarmung und liebe Grüße zurück.

23.11.2022 19:38 • x 1 #13

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