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ohneFunktion
Mitglied
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Guten Abend!
Immer wieder denke ich darüber nach, warum es bei mir vor Jahren zum Burnout kam, warum die Erschöpfungsdepression mich so im Griff hatte und ich grundsätzlich zu Depressionen neige. Sich Anzeichen wohl schon in der Jugendzeit bemerkbar machten.
Mir fällt immer wieder auf, dass auch in relativ stabilem Zustand viele alltägliche Dinge mehr Energie von mir abverlangen zu scheinen als das bei "anderen" der Fall ist. Und oft ist es alleine die Vorstellung, Dinge noch erledigen zu müssen/ wollen, die eine innere Unruhe verursacht.
Ein Modell der Entstehung von Depressionen ist ja jenes der "erlernten Hilflosigkeit". Darin finde ich mich immer wieder, kann aber schwer den Ursprung in meiner Biographie ausmachen.
Oft fühlen sich geplante Dinge beinahe unschaffbar an, obwohl ich grundsätzlich weiß, dass die Sache schnell erledigt ist und ich sie kann. Es fühlt sich dann an, ständig Hürden überwinden zu müssen, was natürlich viel Energie kostet.
Und immer lauert irgendwo die Erschöpfung. Seit dem Burnout immer gepaart mit großer Unruhe.
Wäre es möglich, dass ich meine Mutter in ihren Hilflosigkeitsgefühlen erlebt habe und so (m)eine Art Hilflosigkeit tatsächlich erlernt habe?
Kennt Ihr das auch?
Wie geht Ihr damit um?
Und, vor allen Dingen, wie kann man diese Hilflosigkeit verlernen? Ich bin inzwischen alte genug, um zu wissen, dass ich nicht hilflos bin. Immerhin habe ich schon einiges im Leben gemeistert. Also daraus lerne ich offenbar nicht. Das Gefühl bleibt.
Immer wieder denke ich darüber nach, warum es bei mir vor Jahren zum Burnout kam, warum die Erschöpfungsdepression mich so im Griff hatte und ich grundsätzlich zu Depressionen neige. Sich Anzeichen wohl schon in der Jugendzeit bemerkbar machten.
Mir fällt immer wieder auf, dass auch in relativ stabilem Zustand viele alltägliche Dinge mehr Energie von mir abverlangen zu scheinen als das bei "anderen" der Fall ist. Und oft ist es alleine die Vorstellung, Dinge noch erledigen zu müssen/ wollen, die eine innere Unruhe verursacht.
Ein Modell der Entstehung von Depressionen ist ja jenes der "erlernten Hilflosigkeit". Darin finde ich mich immer wieder, kann aber schwer den Ursprung in meiner Biographie ausmachen.
Oft fühlen sich geplante Dinge beinahe unschaffbar an, obwohl ich grundsätzlich weiß, dass die Sache schnell erledigt ist und ich sie kann. Es fühlt sich dann an, ständig Hürden überwinden zu müssen, was natürlich viel Energie kostet.
Und immer lauert irgendwo die Erschöpfung. Seit dem Burnout immer gepaart mit großer Unruhe.
Wäre es möglich, dass ich meine Mutter in ihren Hilflosigkeitsgefühlen erlebt habe und so (m)eine Art Hilflosigkeit tatsächlich erlernt habe?
Kennt Ihr das auch?
Wie geht Ihr damit um?
Und, vor allen Dingen, wie kann man diese Hilflosigkeit verlernen? Ich bin inzwischen alte genug, um zu wissen, dass ich nicht hilflos bin. Immerhin habe ich schon einiges im Leben gemeistert. Also daraus lerne ich offenbar nicht. Das Gefühl bleibt.

