ZeroOne
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Hallo @ohneFunktion !
Prägung, Erlebtes und Erlerntes in jungen Jahren spielen ganz bestimmt eine große Rolle - nicht nur direkt durch die Eltern.
Ich persönlich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und auch die Prädisposition mit ins Boot nehmen.
Die Frage ist nur, ob die reine Erkenntnis darüber einen heute im Leben wirklich weiterbringen kann?
Vielleicht tut es ganz gut, wenn man eine Erklärung hat und einen Teil der Schuld auf schlechtes Erbgut, oder eine miese Kindheit schieben kann? Aber ob das ausreicht, um seinen Seelenfrieden zu finden und seine "Einschränkungen" zu beheben?
Du schreibst ja auch:
Ich persönlich bin der Meinung, dass wahrscheinlich nur eine professionelle Therapie weiterhelfen kann (oder mehrere), wenn sich das über Jahrzehnte "festgesetzt" hat.
Vielleicht kommt es dabei dann auch gar nicht darauf an, diese Engramme komplett zu eliminieren, sondern einen Weg zu finden, mit ihnen so leben zu können, dass sie einen nicht beeinträchtigen?
Wie ich persönlich damit umgehe? Ich schaue, dass ich "den Affen" auf meiner Schulter sitzen habe (wenn überhaupt) und nicht auf meinem Kopf.
Zitat von ohneFunktion:Wäre es möglich, dass ich meine Mutter in ihren Hilflosigkeitsgefühlen erlebt habe und so (m)eine Art Hilflosigkeit tatsächlich erlernt habe?
Prägung, Erlebtes und Erlerntes in jungen Jahren spielen ganz bestimmt eine große Rolle - nicht nur direkt durch die Eltern.
Ich persönlich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und auch die Prädisposition mit ins Boot nehmen.
Die Frage ist nur, ob die reine Erkenntnis darüber einen heute im Leben wirklich weiterbringen kann?
Vielleicht tut es ganz gut, wenn man eine Erklärung hat und einen Teil der Schuld auf schlechtes Erbgut, oder eine miese Kindheit schieben kann? Aber ob das ausreicht, um seinen Seelenfrieden zu finden und seine "Einschränkungen" zu beheben?
Du schreibst ja auch:
Zitat von ohneFunktion:Und, vor allen Dingen, wie kann man diese Hilflosigkeit verlernen? Ich bin inzwischen alte genug, um zu wissen, dass ich nicht hilflos bin. Immerhin habe ich schon einiges im Leben gemeistert. Also daraus lerne ich offenbar nicht. Das Gefühl bleibt.
Ich persönlich bin der Meinung, dass wahrscheinlich nur eine professionelle Therapie weiterhelfen kann (oder mehrere), wenn sich das über Jahrzehnte "festgesetzt" hat.
Vielleicht kommt es dabei dann auch gar nicht darauf an, diese Engramme komplett zu eliminieren, sondern einen Weg zu finden, mit ihnen so leben zu können, dass sie einen nicht beeinträchtigen?
Wie ich persönlich damit umgehe? Ich schaue, dass ich "den Affen" auf meiner Schulter sitzen habe (wenn überhaupt) und nicht auf meinem Kopf.

