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Dauerhaftes Schwitzen

bonnie88

bonnie88

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Hallo ihr Lieben,

im Moment fühle ich mich wieder zunehmend unwohl in meiner Haut, da ich nahezu permanent schwitze.

Das Schlimme dabei ist, dass ich nass schwitze. Dabei wird mein Kopf nass (nasse Haare), an meiner Stirn rinnt es runter, im Gesicht, am Rücken und sogar im Dekolleté.
Deshalb muss ich mich fast täglich 2-3x umziehen!

Das ist sogar auch im Sitzen so, dass ich schwitze! Bei normaler Tätigkeit wie gehen wird alles noch unerträglicher. Ich schäme mich dafür so sehr wenn ich unter Leuten bin, dass ich mich am liebsten zu Hause einsperren würde.

Hat jemand irgendwelche Tipps wie man das Schwitzen abschwächen könnte? Ich kanns nicht mehr ertragen
Achja, ich nehme schon viele Jahre Venlafaxin. Also keine Anfangs-Nebenwirkung!

Am Mittwoch ist von meiner neuen Arbeit ein Ausflug geplant, davor hab ich jetzt schon mega Panik, dass ich wieder so schwitze

Meine Psychiaterin tut das nur ab, es ist halt einfach eine Nebenwirkung und alles kann man nicht haben meinte sie. Wo sie ja auch einerseits recht hat ….

26.09.2022 07:11 • #1


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Ziva

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Hallo du,
Ach du meine Güte, das klingt unerträglich. Weiß dein Hausarzt davon?

Ich hatte mal einen Kollegen, der sich bei der Arbeit auch 3-4x umziehen musste, weil sein Körper enorm viel Schweiß produziert hat. Nach langem Leiden wurde er operiert und es war danach viel besser. Es ist sehr lang her, daher weiß ich leider nicht mehr, was sie bei ihm gemacht haben.

Ein leichtes Abtun deiner Therapeutin verstehe ich nicht. Du leidest darunter. Einfach zu sagen, man könne nicht alles haben, ist schlicht nicht tragbar.

Solltest du noch nicht beim Hausarzt gewesen sein deswegen, würde ich dir den Schritt raten.

Alles Gute dir,
Ziva*

26.09.2022 09:18 • #2



Hallo bonnie88,

Dauerhaftes Schwitzen

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Rocker

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Ich kann dir auch nur raten das Thema beim Hausarzt anzusprechen. Es gibt heute viele Mittel die dagegen helfen können. Es wäre wichtig, da du dadurch ein Stück Lebensqualität zurück bekommst.

26.09.2022 09:46 • #3


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Glitzerkeks

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@bonnie88 ich kann dir keinen Tipp geben. Nur sagen, das sich das in etwas schwächerer Form auch habe. Mein Psychiater meinte, das sei eine Überreaktion meines Nervensystems.

26.09.2022 09:52 • #4


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hlena

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Ich kann mich nur anschließen.
Der Facharzt wäre dafür wohl der Hautarzt,aber der Hausarzt tut es momentan vielleicht auch.
Ich weiß,daß man außer der OP auch Spritzen mit Botox einsetzen kann.
Die müssen allerdings ca.nach 6 Monaten wiederholt werden,weil dann die Wirkung nachläßt.
Aber besser als nichts.

26.09.2022 10:32 • #5


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maya60

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Hallo @bonnie88, wann hat denn das Schwitzen bei dir angefangen?

Hab grad nach deinem Alter geschaut - die Wechseljahre können es ja im Grunde noch nicht sein. Aber der Vollständigkeit halber können Hormonstörungen natürlich auch Schwitzen erzeugen.

Wieso ist sich deine Psychiaterin so sicher, dass es ein Nebenwirkungs- Schwitzen ist?
Und was soll diese schnoddrige Aussage, man könne nicht alles haben?
Weil das Medi zu brauchen ja so ein 6er im Lotto ist?

Ich schwitze (nach den Wechseljahren) manchmal auch so wie du es beschreibst und ich nehme Duloxetin, ähnlich wie Venlafaxin.
Aber bei mir beginnt die Schwitzerei nur bei Stress, also Termindruck, anderer Druck oder wie jetzt gegenwärtig in Trauer. Oder wenn ich depressive Episoden habe.

Dann werden bei mir auch sogar die Haare nass, die Kleidung, der Schweiß läuft mir in die Augen.

Jetzt gerade beim Arztbesuch war das auch so.

Es kann also durch die Medis etwas kommen, aber ich habe auch immer lange Zeiten ohne Schwitzen zwischendurch.

Weil du ja jung bist, würde ich aber auch mal bei der Hausärztin, z. B. in Sachen Kreislauf und Blutwerte nachfragen, beim Gynäkologen, Dermatologen usw., was es noch sein könnte.

Gute Besserung!

Liebe Grüße! maya60

26.09.2022 11:36 • #6


xxxxxxx

Moment mal... Aber das Auftreten des starken Schwitzens liegt seit der Einnahme von Venlafaxin vor? Besteht dieser zeitliche Zusammenhang? Wenn andere Ursachen ausgeschlossen sind: Ich weiß nicht, ob eine solch gravierende Nebenwirkung die Einnahme eines Medikamentes rechtfertigt. Schließlich wirkt es auch nicht gerade antidepressiv, sich unwohl zu fühlen, Angst zu haben rauszugehen etc. (Ich kenne es in abgeschwächter Form von anderen Medikamenten; für mich war es Grund genug, die Antidepressiva zu wechseln.) Für mich ist das tatsächlich Kosten-Nutzen-Abwägen (sofern andere Ursachen ausgeschlossen sind). Und ich hasse diese Ärzte-Meinung, dass diese Nebenwirkungen dann eben das geringere Übel wären. Denn die schränken ganz schön ein und machen sehr verzweifelt. Ich wünsche dir, dass du für dich einen guten Weg findest! Liebe Grüße, Lischen

26.09.2022 22:18 • x 2 #7


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Lost111

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Zitat von bonnie88:
Das Schlimme dabei ist, dass ich nass schwitze. Dabei wird mein Kopf nass (nasse Haare), an meiner Stirn rinnt es runter, im Gesicht, am Rücken und sogar im Dekolleté.

Ich kenne das auch seit ein paar Wochen... Ich schwitze schnell, vor allem am Kopf und an den Kniekehlen, aber auch am ganzen Körper mehr oder weniger. Sowie ich mich rühre, bei Hausarbeit z.B., fange ich an zu schwitzen. Das ist unerträglich!
Liegt das an den Medikamenten, die ich nehme? Ich weiß es nicht, aber ich will das morgen bei meinem HA abklären (wenn ich mich traue...).
Auch ich würde dir empfehlen, die Ursache rauszufinden.

26.09.2022 22:38 • #8


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Oliver74

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Hatte das auch mit Venlafaxin. Wenn das die positiven Aspekte übertönt sollte man das Antidepressiva wechseln.Die Ärztin hat schon Recht mit man kann nicht alles haben, denn alle Antidepressiva´s haben Nebenwirkungen.

28.09.2022 09:49 • #9



Hallo bonnie88,

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mutmacher

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Es gibt eine Erkrankung, die mit vermehrtem Schwitzen einhergeht--- Hyperhidrose.
Ich lass Dir mal einen Link da:

https://www.uniklinik-freiburg.de/thora...%20erfolgt.

28.09.2022 10:48 • #10

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