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Umfrage mit der Bitte um Teilnahme - Online-Kommunikation

Forenleitung
Liebe Mitglieder,

die folgende Umfrage wird in Absprache mit der Universität Erfurt im Depression-Diskussion.de Forum durchgeführt. Wir bitten um Teilnahme.

Hallo liebe Nutzerinnen und Nutzer des Depression-Diskussion.de Selbsthilfeforums,

mein Name ist Paula Stehr, ich bin 29 Jahre alt und arbeite an der
Universität Erfurt. Ich schreibe momentan an meiner Doktorarbeit im
Bereich Kommunikationswissenschaft und beschäftige mich damit, wie und
aus welchen Gründen Menschen Online-Foren nutzen.

Dafür möchte ich ganz herzlich um Unterstützung bitten! Meine Umfrage
mache ich in gezielt ausgewählten Online-Foren. Deshalb bin ich
darauf angewiesen, dass möglichst viele Mitglieder der Foren teilnehmen.

Vielen Dank an die Administration für das Teilen meines Aufrufs und
die Unterstützung meiner Studie!

Es dauert ungefähr 15 Minuten, den Fragebogen auszufüllen. Unter allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlose ich fünf Wunsch-Gutscheine im
Wert von je 50 Euro. Diese kann man in über 500 Shops von A wie Amazon
bis Z wie Zalando einlösen.

Hier der Link zum Fragebogen: https://www.unipark.de/uc/diskussionsforum/

Ich freue mich über jede/n, der/die mitmacht und stehe für Rückfragen
natürlich gerne zur Verfügung!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und beste Grüße
Paula Stehr und Depression-Diskussion.de

01.07.2019 14:28 • x 2 #1


ZeroOne
Ob die ganzen Hochschulen und Institute eines Tages ihre Surveys doch noch optisch ansprechender und kurzweiliger gestalten werden?

LG
ZeroOne

02.07.2019 11:20 • x 3 #2


CeHaEn
"I'm doing my part!"-Szene aus Starship Troopers im Hintergrund Ist ausgefüllt.

@ZeroOne Inwiefern optisch ansprechender? Es sind Fragebögen zum Ankreuzen und ich denke, dass sie möglichst neutral gehalten sein sollen. Vor der Auswertung steckt ja schon (idealerweise) viel Arbeit in den Fragestellungen und Antwortmöglichkeiten, um Suggestivität zu vermeiden.
Wie könnten sie denn sonst aussehen? Das frage ich jetzt ganz ohne Häme. Stock photos von zermürbten Doktoranden zwecks Mitleid sind wahrscheinlich nicht gemeint.

02.07.2019 12:15 • x 2 #3


ZeroOne
Hi @CeHaEn !

Zitat von CeHaEn:
"I'm doing my part!"-Szene aus Starship Troopers im Hintergrund Ist ausgefüllt.


Kenne ich leider nicht.

Zitat von CeHaEn:
Stock photos von zermürbten Doktoranden zwecks Mitleid sind wahrscheinlich nicht gemeint.


Wäre doch schon mal ein Anfang!

Spaß bei Seite: ist vielleicht noch meinem Burn-Out geschuldet, aber meine Konzentrationsfähigkeit, mein Geist und damit auch meine Motivation steigen aus, wenn ich eine Batterie von Fragen untereinander sehe und dazu massig Bewertungsmöglichkeiten rechts davon - und das noch in stupidem Schwarz-Weiß. Und was das Entscheiden betrifft: ich tu mir (seit meiner Erkrankung) ja oft schon bei einem simplen "Ja" oder "Nein" schwer - bei 5 oder mehr Antwortmöglichkeiten ist das ja fast schon ein Overkill!

Gleiches empfinde ich bei den psychotherapeutischen Einrichtungen, wo du ewig oft für Stunden vor Computertests gesetzt wirst und am Ende vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst und die Ergebnisse am Ende bei "willkürlichem, planlosem und irgendwann unmotiviertem Hin- und Her-Ankreuzen" sowieso mehr als fragwürdig sind.

Und Erklärungen, wie "Wenn sie dieser Aussage überhaupt nicht zustimmen, dann kreuzen sie "Ich stimme überhaupt nicht zu" an" führen meinen Gemütszustand nun auch nicht unbedingt in die entspanntere Gefilde.

LG
ZeroOne

02.07.2019 13:08 • x 1 #4


CeHaEn
Ich denke, dass ich dein Erleben ein Stück weit nachempfinden kann. Sogar das einfache Ja/Nein überfordert mich manchmal, weil ich die Fragestellung überdenke und am liebsten "ja/nein, ABER." antworten möchte. Der Teufel steckt im Detail - oder spielt darin Versteck. Dabei ist das ABER für die Auswertung gar nicht wichtig - es fühlt sich eher nach einem Erklärungsversuch mir selbst gegenüber an. Bloß keine "falsche" Entscheidung treffen - selbst wenn diese Bewertung an den Haaren herbeigezogen würde.

Zitat von ZeroOne:
Kenne ich leider nicht.

Na hoffentlich lebst du wenigstens auch kuschlig unter deinem Stein. Klickma nach YouTube hin

02.07.2019 13:40 • #5


Zitat von ZeroOne:



Kenne ich leider nicht.


Ein absolut genialer Film. der leider stark unterschätzt wird. Ich habe ihn bestimmt schon 5 mal gesehen, schau ihn dir mal an!

02.07.2019 14:13 • x 1 #6


maya60
Ich liebe Tests und Befragungen, solange mir keiner dabei zusieht oder das Ganze unter Zeitdruck geschieht, das können ADHSler überhaupt nicht ausstehen.

Und bei meiner ADHS-Diagnostik musste ich u.a. auch einige Online-Tests machen, aber die konnte ich mit password von daheim aus machen, da ein ADHS-Doc schon weiß, dass ADHSler das so lieber und stressfrei machen.

02.07.2019 15:41 • x 4 #7


maya60
Außerdem waren Onlineforen meine Rettung, als wir unseren Sohn adoptiert hatten und er mit seinem Waisenhaustrauma des 1. Lebensjahrs erstmal eine Bindung zu uns Eltern aufbauen musste und ihn die neue bunte Welt total überreizte nach 1 Jahr der absoluten Reizarmut.
Also hockten wir viel daheim nach all den Jahrzehnten, in denen ich täglich viel auswärts war und den Berufsjahren mit Vielfalt. Da fühlte ich mich dann mit Sohni daheim selber wie in Reizarmut und Stillstand und Langeweile und war saufroh über erste Onlineforen, vor allem einem für Eltern besonderer kids mit Behinderungen oder/und Erkrankungen.
Da ging es vielen wie mir und ich bekam auch schnell darüber sehr wertvolle Tipps von Forumsmitgliedern meiner Stadt und brauchte nicht alle ExpertInnen und Anlaufstellen und Behördenbelange selber entdecken. Das war eine Riesenhilfe und verhinderte, dass ich selber statt meines Sohnes Hospitalismus bekam. (schwarzerHumorOFF)

02.07.2019 16:09 • x 1 #8


Paula_Stehr
Liebe Nutzerinnen und Nutzer des Forums Depression-Diskussion,

ich habe mich mit dem Einverstädnis der Forenleitung hier angemeldet, um Sie/euch bezüglich der Studie auf dem Laufenden zu halten und auf eventuelle Rückfragen antworten zu können.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die bereits teilgenommen haben!

Dass die standardisierten Abfragen ermüdend sein können, kann ich sehr gut verstehen. In der empirischen Sozialforschung verwenden wir ganz unterschiedliche Methoden, darunter auch einige, die etwas abwechslungsreicher und offener gestaltet sind. Die Umfrage, zu der wir hier aufgerufen haben, ist die abschließende Studie meines Dissertationsprojekts. In dieser abschließende Studie möchte ich Annahmen überprüfen, die ich auf Grundlage der bisherigen Ergebnisse meiner Arbeit aufgestellt habe. Deshalb ist in diesem Fall die stark genormte Fragestellung nötig, um gewisse statistische Verfahren anwenden zu können. Das vielleicht zum Verständnis. Es bleibt natürlich jedem/r selbst überlassen, ob er/sie an dieser Art von Befragung teilnehmen möchte.

Für weitere Fragen stehe ich sehr gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Paula Stehr

03.07.2019 12:37 • x 4 #9


Rowi
Habe gestern auch schon ausgefüllt.
Finde es wichtig mitgemacht zu haben.

03.07.2019 13:15 • x 3 #10


ZeroOne
Zitat von Rowi:
Finde es wichtig mitgemacht zu haben.


Ganz meine Meinung! Auch wenn´s für mich stellenweise schwierig war.

LG
ZeroOne

03.07.2019 13:48 • x 2 #11


CeHaEn
Im Beitrag von @Paula_Stehr (danke für die Erläuterung!) kann man ganz grob erahnen, wie wissenschaftliche Arbeiten entstehen. Die angesprochenen offenen Ansätze haben vermutlich weiter am Anfang gestanden, z.b. Interviews rund um das Thema Forennutzung. Damit erhält man ein qualitatives Bild, zieht Schlüsse, präzisiert ggf. die Arbeitshypothese. Und hat mit allem Aufwand bis hierhin noch keine sichere Erkenntnis gewonnen. An dieser Stelle kann man lediglich sagen, mhm, klingt gut.
Dann kommt die quantitative Methodik; hat das, was bislang gut klingt, denn auch wirklich Hand und Fuß in der Welt da draußen?

03.07.2019 14:27 • x 4 #12


Paula_Stehr
Schönen guten Morgen!

Herzlichen Dank an alle, die bisher mitgemacht haben. Gestern war an der Universität Erfurt der Tag der Forschung und ich habe mein Thema dort vorgestellt. Es ist auf großes Interesse gestoßen und ich freue mich schon darauf, im nächsten Jahr dann hoffentlich Ergebnisse präsentieren zu können.
Bisher haben 110 Personen den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Davon 24 aus diesem Forum. Für das statistische Verfahren, das ich zur Auswertung anwenden möchte, brauche ich mindestens 120 Teilnehmende. Ursprünglich hatte ich mir 200-250 als Ziel gesetzt, um auch noch Gruppenvergleiche (zum Beispiel Menschen, die das Forum häufig nutzen und Menschen, die das Forum eher seltener nutzen) ansehen zu können. Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn der eine oder die andere heute oder am Wochenende noch ein wenig Zeit finden würde, um an der Umfrage teilzunehmen.

Vielen Dank und liebe Grüße
Paula

05.07.2019 07:49 • x 3 #13


Hallo,
Ich habe auch gerade teilgenommen und wünsche Ihnen viel Erfolg

05.07.2019 08:42 • x 1 #14


Paula_Stehr
Vielen Dank an alle, die schon an der Umfrage teilgenommen haben!
Wer gerne teilnehmen möchte und dies noch nicht getan hat, kann dies noch bis diesen Sonntag nachholen. Den Klickzahlen entnehme ich, dass einige den Beitrag angeschaut aber noch nicht teilgenommen haben. Noch habt ihr Gelegenheit dazu

Am kommenden Montag werde ich die Umfrage beenden. Anschließend werde ich die fünf Wunschgutscheine im Wert von je 50 Euro verlosen. Außerdem werde ich dann noch etwas dazu schreiben, was genau ich herausfinden wollte.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Viele Grüße
Paula

10.07.2019 10:43 • x 7 #15