Moclobemid mit Lithium oder Neuroleptika ausprobieren?

Hallo liebe Menschen

Da bei mir leider die meisten Antidepressiva zu viele Nebenwirkungen haben, bin ich nun bei Moclobemid angekommen, was leider in der Dosis von 600 mg eine nur sehr geringe Wirkung hat. Ich habe mich gefragt, inwiefern man das Moclobemid augmentieren könnte. Eine zentrale Herausforderung wäre dabei vor allem die Vermeidung des Serotonin-Syndroms, das ja bei MAO-Hemmern immer in hohem Maße besteht. Hat jemand von euch Erfahrungen oder sogar Studien zu teilen, wie es sich mit Moclobemid + Lithium oder noch besser atypischen Neuroleptika wie Risperidon, Zyprexa oder Quietapin verhält? Mehrere Psychiater hatten dazu leider selber keine Kenntnisse und wollten es daher nicht ausprobieren.

Vielen Dank schon mal und viele Grüße

04.01.2020 09:43 • #1


Nun moclobemid kann man mit den neuroleptika wie risperidon ,quetiapin oder welch auch immer kombinieren.

Darf ich fragen warum gerade risperidon? Hier ist halt wichtig zu wissen, wegen was du das brauchst und da gibt es auch was zu beachten. Bei quetiapin und olanzapin lässt es sich gut kombinieren ,gerade bei Depression. Bei risperidon eher weniger.was aber bei risperidon den Vorteil verschafft als die beiden anderen nl ist,dass es hochpotent ist und die reize stärker dämpft.aber man sollte wissen,dass gerade risperidon depressive Wirkung verstärken können. Wenn du nur Depressionen hast, wäre das nicht die erste Wahl dann bei dir. Anders sieht es bei zb schizoaffekte störung aus.

Mit stimmungsstabilisierer kann man moclobemid kombinieren,zb valproat, carbamazepin oder welch auch immer. Dürfte eigentlich keine wechselwirkungen hervorrufen.

04.01.2020 11:48 • #2


Danke für die Antwort! Risperidon habe ich wohl falsch eingeordnet. Es geht um Depressionen und die Psychiater waren sich alle etwas unsicher, was man mit Moclobemid kombinieren darf. Vielleicht schlage ich dann beim beim nächsten mal konkret Queitapin vor

04.01.2020 13:04 • #3





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